Deutsch Italian Slovakei
FAIL (the browser should render some flash content, not this).

Die Idee

Die Idee und das Konzept für diese Yacht stammt durch Jahre gewachsene Wünsche. Es wurden Lösungen gefunden, die dem
gehobenen Alter nicht nur weitgehend entgegenkommen - ein Mehr an Komfort, leichtere Bedienung durch eine Person bei
höchstmöglichen Niveau an Sicherheit ohne Verlust von Geschwindigkeit oder den Spaß am Segeln einzuschränken.

Der Knackpunkt liegt am Segel – bei der Suche nach einem leicht bedienbaren Segel fiel die Auswahl auf das Cat Rigg. Der
Segelmacher Van de Stade sicherte uns zu, mit einem strömungstechnisch optimal geschnitten Segel, in Verbindung mit dem
Swing Rigg - den drehbaren Mast mit seiner variablen Einstellung zum Grossbaum von Van de Stadt - das Fehlen des Vorsegels auszugleichen. Der Mast ist so profiliert dass er selbst 8m² Segelfläche bringt. Durch die Möglichkeit den Winkel zwischen Mast
und Segel einstellen zu können, ergibt sich bei allen Windeinfallsrichtungen die ideale Auftriebsfläche, welche optimale
Geschwindigkeiten mit wenig Aufwand garantiert.

Dieses System ermöglicht Segeleigenschaften mit noch nie erreichte Ruhe, Ausgewogenheit und Stabilität, die mit einem Vorsegeln
und entsprechend kleinem Großsegel nicht erreicht werden können.

Mr. Hall, Amerikas größter Carbonmast-Hersteller stellte fest: „Seit ich eine 45er mit Cat-Rig besitze, geht meine Frau wieder mit mir segeln.“

Aber nicht nur um das Segeln ging es, es wurden Lösungen gefunden, die den Alltag an Bord mit einem hohen Niveau, Komfort und
Luxus garantieren.

Von Bug bis zum Heck können wir auf viele Details hinweisen die sie wo anders ergebnislos suchen würden.

Es beginnt am Anker. Dessen Aufhängung so gestaltet ist, dass ein Aufklatschen der Flunken am Wasser verhindert wird. Diese
stehen senkrecht und tauchen geräuschlos in die Welle ein.

Die stilistisch neu geformten Bugkörbe sind nach vorne offen, um das Aus- und Einsteigen zu erleichtern. Zwei am Bug, je backbord
und steuerbord angebrachte Xenon-Scheinwerfer lassen Sie beim Einfahren in Buchten etwaige Hindernisse sowie Bojen leicht
erkennen. Das Deck ist frei von Beschlägen, Wanten und Leinen. Alle Leinen laufen durch den Mast nach unten und kommen am Heck
neben den Winchen wieder ans Tageslicht. Auf dem Kajütdach sind zwei eingelassene, durchgehende Halteleisten aus Teak-Holz
integriert. Das Cockpit mit dem Süll ist so gestaltet, dass ein leichtes Aus- und Einsteigen durch Haltegriffen an dem Spoiler möglicht ist.
Das Cockpit ist breit und komfortabel. Ausgestattet mit einem Mitteltisch, der ausgezeichnet bei Schräglage als Abstützung dient. Der
nach achtern in der Mitte angeordnete Steuerstand ist beidseitig kippbar. Am Heck befindet sich eine hydraulisch ausfahrbare Gangway, höhenverstellbar nach oben und unten,  fernbedienbar, und verschwindet gänzlich unter dem Cockpitboden. All das bietet auch mit vollen Händen einen freien, ebenen Durchgang bis zum Niedergang.

Der freistehend drehbare Mast aus Carbon, konstruiert von Van de Stadt, hat alleine durch sein aerodynamisches Profil eine
Segelfläche von 8m², die zusammen mit dem Segel 124m² Segelfläche ergibt. Der Winkel zwischen Mast und Großbaum ist, um eine aerodynamische Einheit zu bilden, verstellbar. Angesteuert durch einen Hydraulikzylinder welcher Mast und Großbaum verbindet.
Ebenso ist als Unterliekstrecker am Baumende ein hydraulischer Zylinder angebracht, der es ermöglicht das Segel zu öffnen, bzw. zu straffen. Als Baumniederholer dient ein 12 Tonnen starker Hydraulikzylinder, mit welchen das Heben und Senken des Baumes ermöglicht wird. Durch die großen, am Kajütdach und am Mastfuß fixierten Kunststofflager, ermöglicht sich durch Ausklinken der Großschott,
eine oder mehrerer Durchdrehungen des Mastes inklusive des Großbaumes mit Segel. Das heißt ein etwaiges Mann über Bord Manöver
kann sofort nach auslösen der Großschott und starten des Motors eingeleitet werden. Ein Bergen der Segel ist nicht erforderlich, da
egal wo der Wind herkommt, das Großsegel immer wie eine Fahne im Wind ausweht. Wir sind sicher das dies ein wesentlicher Schritt
zu Sicherheit auf See ist. Um einer Halse aus dem Weg zu gehen kann man in gleicher Weise verfahren. Der Mast ist ab dem Deck
nach unten um fünf Prozent abgewinkelt, sodass dieser auch bei Schräglage gerade steht.

Der Steuerstand lässt sich in verschiedenen Stellungen fixieren, sodass dieser sowohl mittig, sowie auch steuer- und backbordseitig
das Ruder bedienen lässt. In dem korbartigen Steuerrad ist waagerecht ein Kommandostand integriert, der in jeder Stellung die
Waagerechte beibehält. In diesem Kommandostand sind alle Navigationssysteme sowie die Bedienung der  elektrischen Winchen,
Gangway, Anker, Beleuchtung und Positionslichter sowie die Mast und Baumhydraulik, Kiel heben und senken, öffnen der
Heckklappe, Motorstart mit Gas und Schalthebel enthalten.

Die großen Winchen, angebracht links und rechts neben dem Steuerrad, leicht bedienbar von der Position des Rudergängers haben
eine Kapazität von 1,5 Kilowatt und bedienen Großfall, Reffleinen und Großschott. Diese Leinen verschwinden wieder im großen Boxen.

Am Heckende befindet sich eine Badeleiter, die sich als Hecktor eignet und gleichzeitig bei offener Heckklappe den Abstieg auf die Badeplattform ermöglicht. Bei geschlossener Heckklappe lässt sich diese um 40 cm ausfahren, sodass man bequem vom Wasser an
Board steigen kann. Eine Heiss- und Kaltwasserdusche ist in greifbarer Nähe der Badeleiter montiert.

Im Heck, unter dem Cockpitboden, befindet sich eine Dingygarage, die ein Verstauen von Schlauchbooten bis zu einer Länge von
2,75m und einer Breite von 1,55m inklusive Aussenborder ermöglicht.

Die Anordnung des Spoilers, der die Großschott innen nach rückwärts führt, gewährt eine freie Sicht nach vorne und ist ideal zum
fixieren einer Sprayhood. Am hinteren Ende des Spoilers lässt sich ein Sonnensegel über die ganze Cockpitbreite montieren, welches
mit dem Bimini mittels Zippverschluss verbunden ist. Dies ergibt ein äußert stabiles, straffes, und großes Sonnensegel. Das Bimini geht
über die ganze Schiffsbreite und bildet mit den Heckkörben eine Einheit, sodass keine zusätzlichen Stangen oder Bodenbeschläge den Ausstieg aus dem Cockpit stören.

Das Leben an Bord ist gekennzeichnet durch einen großen Salon mit variablen Stehhöhen. Die gesamte Einrichtung und Möbel sind
aus Marineplaywood mit amerikanischen Kirschfurnier handgefertigt und in Matt oder Hochglanzlack lackiert. In der Mitte befindet sich
ein großer nierenförmiger Tisch, der umrandet ist mir einer überaus gemütlichen Sitzgarnitur, die sich beidseitig bis an das Ende des
Tischen zieht. Ein Drittel des Tisches lässt sich abklappen um einen freien Durchgang in die Küche zu gewähren. An der Vorderseite
der Sitzgarnitur, unter den Frontscheiben, ist ein Steuermannssitz integriert, der sich bei Bedarf hochfahren und drehen lässt und
gute, freie Sicht nach vorne ermöglicht. An der rechten Seite des Innensteuerstands befindet sich ein Flat-Screen, welcher als
Kartenplotter und Radar,  sowie für DVD und TV genutzt werden kann. Links vom Sitz befindet sich ein kleiner verdoppelbarer
Kartentisch. Das komplette Schaltpult mit einer kompletten Navigationsanlage sowie Gas, Schalthebel und Fernsteuerung haben Sie
direkt vor sich. Die Salonbelüftung ist durch zwei aufklappbare Frontfenster und mit zwei kleinen Skylight am hintern Ende des Daches garantiert. Die zwei Skylights haben ihre Öffnungen unter der Sprayhood, sodass Sie bei jedem Wetter, Regen und Spritzwasser
geöffnet sein können.

Die Backbord angeordnete Pantry mit 4-plattigen Elektroherd, zwei Spülen mit Seewasser und warmen Süßwasser hat eine kleine zusätzliche Abstellbox, die bis hinter die Sitzlehne in den Salon reicht. An der Rückseite der Pantry ist ein Eisschrank plus Tiefkühlabteil
und darüber ein Backrohr mit Mikrowellenfunktion so angeordnet, dass diese auch vom Salon aus erreichbar sind. Die Anordnung
der Küche ist für jeden Seegang geeignet. Viele Kästchen und Laden ermöglichen großzügige Lager und Abstellflächen, sowohl für
Geschirr und auch Nahrungsmittel. Über dem Elektroherd ist ein zu öffnendes Bullauge, und an der Decke ein kleines Skylight, die für
äußerst gute Durchlüftung und sofortigen Abzug der Küchendämpfe sorgen. 

Die davorliegende Eignerkabine mit geteilten großen Kojen ist für das Fahrtensegeln abgestimmt, kann jedoch nach Kundenwunsch
gestaltet werden. Im Rumpf sind jeweils 2 große zu öffnende Bullaugen, und an der Decke ein großes Skylight. Zwei Dorado Lüfter garantieren auch bei geschlossenem Fenstern gute Belüftung. Die Eigenrtoilette ist großzügigst mit einer abgeteilten Dusche, sowie
einem Platz für die Waschmaschine ausgestattet. Ein Skylight nach oben und ein zu öffnendes Bullauge sorgen für raschen Belüftung.
Ein großes vollautomatisches WC von Tecmar steht schräg zur Fahrtrichtung.

Die beiden, achtern angeordneten, Gästekojen können sowohl mit Stockbetten oder einer großen Liegefläche ausgestattet werden.
Jeweils mit einem klappbaren Bullauge, regengesichert, und seitlichen großen zu öffnenden Bullaugen wird eine gute Durchlüftung
garantiert. Backbord ist eine Nasszelle mit automatischem WC und Duschmöglichkeiten. Steuerbord kann ein kleinerer Waschraum
mit einem Handpumpen-WC eingerichtet werden.

Der Motor liegt zwischen den beiden Kojen unter dem Cockpitboden und ist, durch das aufklappen des Niederganges, gut erreichbar
sowie rechts und linksmit zwei Serviceöffnungen versehen. Am hinteren Teil des Motorraumes befindet sich ein durchgehender
Kasten, der leicht in eine Koje zu verschieben ist und einen großzügigen Einstieg für Arbeiten an Motor, Getriebe und Welle sowie an
den dort montierten Hydraulik und Elektrosystemen ermöglicht.

Das Motorkühlwasser wird direkt unter dem Motor ausgeschieden und nur die Abgase werden zum Heck geführt, was einen
flüsternden Auspuff garantiert. Kein Wassereintritt über die Welle, da diese mit einem ölgeschmierten Sealing-System abgesichert ist.

Das Warm und Kaltwassersystem umfasst drei Nasszellen plus elektrischen WC, Küche und Heckduschanlage. Das Warmwasser
wird mit zwei Heizsystemen hergestellt. Das Abwassersystem kann vielfältig gesteuert werden. Die WC´s können über einen 280l
Tank, als auch direkt nach außen führen. Ebenso kann das gesamte Abwasser direkt nach außen oder über den Tank geleitet werden.
Die Absaugung erfolgt elektrisch über einen Saniplit von Tecmar.

Das Elektrosystem 24V und 230V wird über 4 Stück 210Ah Gelbatterien versorgt. Zwei Victron MultiPlus können sowohl laden, als
auch umformen. Der  Bordnetzstecker ist mit einer Ladekontrolle und einer 16 Ampere Sicherung abgesichert und leitet den Strom in
einen Victron-Trenntrafo bevor er zu den Ladegeräten gelangt. Die Stromversorgung übernimmt ein Flyweel, das am Schwungrad
des Motors montiert ist. Dieser leistet bei Motorlauf bis zu 4,5 Kilowatt. Zusätzlich zur Strom- und Warmwasseraufbereitung arbeitet
ein Sterlingmotor, der stündlich 800 Watt sowie 6 Kilowatt heisses Wasser erzeugt. Das Heißwasser wird zur Erwärmung des Warmwasserboilers und einer eventuellen Warmwasser-Bootsheizung verwendet. Der Stirlingmotor zeichnet sich durch einen
besonders ruhigen und vibrationsarmen Lauf aus, und kann im Dauerbetrieb genutzt werden.

Baumaterial:

Hochwertige Epoxyharze, Balsaholz, Carbonmatten und Marineplaywood sowie A4 Niro Nr. 1.4404

Der Rumpf ist im Bereich des Unterwasserschiffes in Epoxy-Laminat, über der Wasserlinie in Epoxy-Sandwichbauweise mit
Vakuum hergestellt. Die Bodenverstärkungen sind aus Hartschaum mit Epoxy-Laminat und teilweise Carbon hergestellt und mit
dem Rumpf laminiert. Bug mit Crashzonen verstärkt und mit Niroschotte als Reparaturzugang versehen. Mastsektion, Mastlagerung
mit großzügigen Carbonlagen verstärkt. Deck Epoxysandwich mit Vakuumverfahren hergestellt. Die Aussenhaut über das gesamte
Schiff mit Gelcoat überzogen und dieses zum Dauerschutz mit Epoxyfarbe lackiert. Das Unterwasserschiff mit Epoxylack und
Anti-Fouling versehen. Zur Steuerung stehen zwei aus Carbon gefertigte Ruderblätter und ein Bugstrahlruder zur Verfügung.
Schotten und Möbeln fix mit Rumpf und Deck laminiert.

Bilgensystem

Das Bilgensystem besteht für das Hauptschiff aus zwei großen Elektro- und einer Handpumpe. Zusätzlich ist in der abgeschotteten Dingigarage eine elektrische Bilgenpume montiert.

 

HomeHighlightsTechnische Daten Video/BilderKontaktSEAFORCE © 2011 • Impressum